Allergeninformationsverordnung


Die EU hat uns eine neue Bestimmung beschert, sie ist seit 13. Dezember 2015 in Kraft. Es geht dabei um die Kennzeichnungspflicht bezüglich Allergien oder Unverträglichkeiten auslösenden Inhaltsstoffen in unverpackt abgegebenen Nahrungsmitteln.

Angesprochen dürfen sich „Lebensmittelunternehmer“ und „Anbieter von Gemeinschaftsverpflegungen“ fühlen wie z.B. Restaurants, Schulen, Krankenhäuser, Kantinen, u.s.w. Das bedeutet: die Kantine eines Sportvereines ist betroffen.

Zusammengefasst schaut die Situation wie folgt aus:

  • Kantinen von Sportvereinen sind Lebensmittelunternehmen. Speisen werden hier an Sportler und Besucher abgegeben; die Allergeninformationsverordnung ist daher anzuwenden.
  • Sofern es sich um eine Kantine für Vereinsmitglieder handelt, wobei die Lebensmittel aus einer gemeinsamen Kassa gekauft werden und die Mitglieder miteinander kochen, unterliegen sie diese nicht dem LMSVG. Die Allergeninformationsverordnung ist nicht anzuwenden.
  • Werden im Rahmen von Ferienbetreuungen für Kinder oder von Trainingslagern Speisen abgegeben (die Teilnehmer/innen bezahlen eine Gebühr oder buchen ein Pauschalangebot), unterliegt dies dem LMSVG; die Allergeninformationsverordnung ist anzuwenden.
  • Ausgenommen sind auch Wohltätigkeitsveranstaltungen und Schulfeste, wo Privatpersonen tätig sind, die nur gelegentliche Tätigkeiten in Zusammenhang mit Lebensmitteln durchführen, wie z.B. die Herstellung und der Verkauf von Mehlspeisen und Aufstrichen etc.
  • Ist ein Cateringunternehmen für die Verpflegung zuständig, so hat dieses als Lebensmittelunternehmen die Allergeninformationsverordnung einzuhalten.
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