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Vereine fragen und ASVÖ antwortet

Hier werden laufend Fragen unserer Vereinsmitglieder zum brandaktuellen Thema „Registrierkassenpflicht“ beantwortet. Hier können Sie gerne auch Ihre Fragen zum Thema stellen! Schicken Sie eine E-Mail an office[at]asvo-sport.at.

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Verein: Anschließend an bereits bestehende 2. Frage auf der Homepage: Wie sieht es aus, wenn das Entgelt für die Vermietung der Zeitnehmung nicht bar eingehoben, sondern auf das Konto eingezahlt wird?

ASVÖ Steuerberater: Die Vermietung der Zeitnehmung ist unseres Erachtens eine Maßnahme der Vermögensverwaltung und unterliegt damit NICHT der Registrierkassenthematik sondern dürfte insgesamt dem unentbehrlichen Hilfsbetrieb zuzuordnen sein. Damit sind die damit erzielten Umsätze – egal ob bar oder Überweisung auf das Vereinskonto – unerheblich. Ansonsten haben Sie natürlich Recht: mit der Überweisung auf das Vereinskonto gibt es keinen Barumsatz!

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Unser Verein ist registrierkassenpflichtig und wir müssen uns in Kürze 2 Registrierkassen anschaffen. Gegenüber Unternehmen müssen wir als Verein zuzüglich des Kaufpreises auch noch die Mwst. bezahlen, ohne dass wir die Möglichkeit haben die Umsatzsteuer zurück zu bekommen. Weiters werden nach meinem Wissen Unternehmer mit zusätzlichen Euro 200,- für eine Anschaffung einer Kassa unterstützt bzw. gefördert. Wir als Verein müssen gegenüber Unternehmen nun die Umsatzsteuer bezahlen, ohne die Möglichkeit dabei zu haben, sie zurück zu bekommen, da kaum ein Verein in der 4 und 5 Liga usw. in die Umsatzsteuerpflicht fällt. Es ist auch unklar, ob nicht auch Vereine in den Genuss - wie gegenüber Unternehmer - zu einer einmaligen Förderung kommen können. Bitte um Klärung ob es hier nicht zu einer Ausnahme kommen kann, da ich nicht nachvollziehen kann, das Vereine für eine Anschaffung einer Registrierkassa auch noch mehr bezahlen müssen als gegenüber Unternehmern.

ASVÖ Steuerberater: In Ihrem Fall ist es wichtig, die im Verein erzielten Umsätze auf die verschiedenen Betriebe – unentbehrlich, entbehrlich oder begünstigungsschädlich – des FC Braunau aufzuteilen, damit ersichtlich wird, wo eine Registrierkassenpflicht besteht (regelmäßig Kantine oder Buffet oder Fanartikelverkauf, etc; nicht jedoch Eintrittsgelder für den Sport-, Spiel und Meisterschaftsbetrieb, etc.). Auch der FC Braunau kann diese 200 EUR im Zuge der Abgabe der Körperschaftssteuererklärung für den begünstigungsschädlichen Betrieb beantragen; auf den nichtabzugsfähigen Vorsteuer bei der Anschaffung der Registrierkassen bleibt der Verein jedoch „sitzen“ bzw. sind diese 200 EUR anzurechnen. Die Kostenbelastung aus den nichtabzugsfähigen Vorsteuerbeträge haben aber auch andere Berufsgruppen und Branchen (Ärzte, Therapeuten, etc.) zu zahlen.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Es wurde in den Medien einmal von einer Jahresgrenze für die Registrierkasse von € 30.000,-- gesprochen. Welche Zahl stimmt nun? Folgende Information dazu wurde auf der WKO-Homepage gefunden:

INFO DER WKO
9. Gibt es Ausnahmen/Erleichterung von der Beleg- bzw. Registrierkassenpflicht? Der Bundesminister für Finanzen lässt für gewisse Unternehmergruppen bzw. Umsatzarten Ausnahmen und Erleichterungen bei der Einzelaufzeichnungspflicht, der Verwendung eines elektronischen Aufzeichnungssystems und der Belegerteilungsverpflichtung zu. Diese Fälle sind:

• für Umsätze bis zu einem Jahresumsatz von € 30.000,-- je Betrieb oder wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, die von Haus zu Haus oder auf öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder anderen öffentlichen Orten, jedoch nicht in oder in Verbindung mit fest umschlossenen Räumlichkeiten ausgeführt werden (Kalte- Händeregelung) ist keine Kassen- und Belegerteilungspflicht vorgesehen, ebenso
• für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe von abgabenrechtlich begünstigten Körperschaften (z. B. Feuerwehrfeste) und

• für bestimmte Warenausgabe- und Dienstleistungsautomaten.

ASVÖ Steuerberater: Diese 30.000 EUR Grenze gilt für nur Umsätze außerhalb von fest umschlossenen Räumlichkeiten (Kalte-Händeregelung). Diese kommt aber regelmäßig bei Kantinen von Sportvereinen NICHT zur Anwendung. Siehe aber dazu die Ausnahme unter Punkt 1.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Wir führen als gemeinnütziger Fußballverein ein Sportbuffet nur anlässlich von Wettkämpfen (ca. 12 Heimspiele) - sonst Automat – und mit sehr begrenztem Essens-Angebot (Leberkäse- und Wurstsemmerl). Wir benötigen diese Einnahmen für den Fußball-Vereinszweck, damit wir nicht dauernd bei Gemeinde wegen Unterstützung vorstellig werden müssen (die Arbeit erfolgt nur durch ehrenamtliche Mitglieder). Handelt es sich hier (eh) um „unentbehrlichen“ Hilfsbetrieb ohne Registrierkassenpflicht???

ASVÖ Steuerberater: Grundsätzlich führen Verköstigungen zu begünstigungsschädlichen Betrieben. Ausgenommen davon sind Kantinen von Sportvereinen, die in der Pause einer Veranstaltung einmalig eine Verköstigung anbieten, wenn das Speisen- und Getränkeangebot sehr begrenzt ist und der Sportverein als Veranstalter über keinerlei gastronomischen Einrichtungen verfügt. Im vorliegenden Fall dürfte damit weder eine Registrierkassen- noch eine Belegerteilungspflicht bestehen.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Weiters stellt sich noch die Frage, ab wann die 48 Stunden Veranstaltung überschritten sind. Wir haben alljährlich die Faschingsveranstaltung und den Stand am Adventmarkt. Muss da pro Veranstaltung ein ganzer Tag gerechnet werden oder wird da genau nach Stunden gerechnet? (Fasching von 16:00 - 02:00 --> 10 - 12 Stunden; Adventmarkt 11:00 - 18:00 --> 7 Stunden)

ASVÖ Steuerberater: Es wird genau nach Stunden gerechnet; hier ist es hilfreich, was bei den Nebenaufzeichnungen an die Gemeinde oder Feuerwehr gemeldet wird.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


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