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März 2002 Massensport Ski- und Snowboardfahren!

LINZ / Unter dem Motto „Das neue Forum Breitensport“ veranstaltete der Allgemeine Sportverband Oberösterreich am 6. März im Sporthaus INTERSPORT EYBL einen VIP-Empfang und stellte ein nicht alltägliches, medizinisches Untersuchungsergebnis zum Thema „Massensport Breitensport-Schilauf“ vor: Demnach klagt die Hälfte der im Schnitt 18 Jahre alten untersuchten, auf Breitensportniveau aktiven Mitgliedern von Schivereinen bereits über Beschwerden am Bewegungsapparat. Auffallend, absolut bedenklich und langfristig katastrophal stufen die Autoren die generelle Schwäche der rumpfstabilisierenden Muskulatur ein. Nicht weniger bedenklich ist z. B. die bei 61 % festgestellte Verkürzung der Muskulatur im Bereich der unteren Extremitäten. Erscheinungen wie diese sind nach Ansicht der medizinischen Fachwelt die Hauptursachen für Überlastungs-syndrome, die „Volksseuche Rückenschmerzen“, vorzeitige Gelenksalterung – also der Arthrose – und ähnliche Spätfolgen. Traditionell ist der Anteil der nicht in Vereinen organisierten Schiläufer jenseits der 90 %. Eine Hochrechnung des Untersuchungsergebnisses auf diese breite Masse ergibt ein besorgnisregendes Bilder für den Sport im Allgemeinen und die gesundheitspolitische Situation. Der ASVOÖ hob die gesundheitspolitische Wichtigkeit des Breitensportes heraus, stellte einen Maßnahmenplan
vor und sucht nun nach Partnern im „Kampf gegen den Krankenstand“.

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Die Untersuchung
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Untersucht wurden 120 auf Breitensportniveau aktive Schifahrer in Mitgliedsvereinen des ASVOÖ zwischen 9 und 61 Jahren. Die im Auftrag des ASVOÖ durch Dr. med. univ. Christian ANGLEITNER zwischen Juli und Oktober 2001 durchführte Erhebung erfolgte nach folgender Vorgangsweise:

·
Diagnose „Kraft-Ausdauer-Rumpfmuskulatur“ auf Basis von SPRING
·
Durchführung eines Muskelfunktionstests nach JANDA
·
eingehende Befragung der Teilnehmer nach Verletzungen, Beeinträchtigungen und Beschwerden am Bewegungsapparat
im Rahmen der Sportausübung Schilauf.
·
manualmedizinische Untersuchung jedes Teilnehmers
und Erstellung eines Befunds.

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Stabilisierenden Rumpfmuskulatur und Muskelverkürzung bei Vereinsbreitensportlern weder wesentlich besser noch schlechter als bei Vergleichsuntersuchung Jugendlicher
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Generell kann davon ausgegangen werden, dass die in Vereinen organisierten Breitensportler real mehr Sport betreiben als Nichtvereinsmitglieder und dadurch einen besseren körperlichen Allgemeinstatus aufweisen sollten. Verglichen mit anderen Untersuchungen fällt jedoch auf, dass die untersuchten Vereinsmitglieder in vielen Bereichen weder wesentlich besser noch eindeutig schlechter abschneiden als die breite Masse. Dies betrifft vorrangig die Bereiche der rumpfstabilisierenden Muskulatur und den Bewegungsapparat. Als Vergleich wurde die vom Institut für Sportwissenschaft an der Universität Salzburg im vergangenen Jahr durchgeführte Untersuchung an 10- bis 14-jährigen Schülern im Bundesland Salzburg herangezogen, die akuten Bewegungsmangel für das generell besorgniserregend schlechte körperliche Leistungsvermögen sowie kranke Wirbelsäulen, Verfettung und akute Herz-Kreislauf-Probleme der Kinder und Jugendlichen verantwortlich machte.

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Erhöhtes Unfallrisiko durch schlechte Konstitution
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1998 benötigten bereits 22.000 auf Österreichs Pisten verunglückte Schneesportler ärztliche Versorgung - im Vergleich dazu waren es im Straßenverkehr ca. 50.000. Mit über 2,7 Millionen Schi- und Snowboardfahrern auf Österreichs Pisten nimmt die Anzahl der Schifahrern seit einigen Jahren wieder stärker zu. Die Anzahl der Schitage ist durch das hervorragende Wetter in dieser Saison ebenso wieder gestiegen. Zuzüglich der zunehmenden Anzahl der durch unkontrolliertes Fahren verursachten Pistenrandunfälle wird sich diese Zahl in dieser Saison voraussichtlich gegen 30.000 bewegen. Die technischen Entwicklungen – im Speziellen betrifft das die Carving-Technologie – erfordert immer weniger Kraft- bzw. Konditionseinsatz. Dies macht das Schilaufen zum einen komfortabler, zum anderen aber täuscht dies den schlecht Vorbereiteten über mangelnde Kondition hinweg und kann so zur gewaltigen Falle werden: das Material verzeiht bis zu einem kritischen Punkt viel – beim Sturz jedoch sind die Folgen dann aber gravierender.

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4-Schritte-Programm des Allgemeinen Sportverbandes Oberösterreich
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Aus der Sicht des Allgemeinen Sportverbandes Oberösterreich muss der Breitensport daher dringend gesünder und gesundheitsfördernder werden. Mit einem 4-Schritte-Programm beabsichtigt der ASVOÖ dies zu erreichen:

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Schritt 1:
Die Menschen unbedingt beim Breitensport halten

Die Menschen machen generell immer weniger Bewegung. Bewegungsmangel ist laut WHO-Studien in den westlichen Industrieländern der Hauptverursacher von Herz- und Kreislauferkrankungen.

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Schritt 2:
Die Menschen zum organisierten und fachlich kompetent betreuten Breitensport bringen

Das kann real nur der in Breitensportvereinen betriebene Sport sein. Nur im Sportverein kann langfristig sicherstellt werden, dass eine Betreuungsqualität erreicht werden kann, die die Gesundheit der Menschen fördert und erhält. Am Beispiel des Schifahren ist u. a. ein entsprechendes Saisonvorbereitungstraining und –übergangstraining unbedingt notwendig.

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Schritt 3:
Den in den Vereinen auf Breitensportniveau betriebene Sport gesünder bzw. gesundheitsfördernder machen

Hier gilt es bei den ehrenamtlichen Betreuern Verständnis zu wecken und zu erarbeiten. Ziel hat hier die Prävention zu sein. Der ASVOÖ stellt sich hier klar vor die vielen ehrenamtlichen Betreuer in den Vereinen, die sich ohne Entlohnung in den Dienst des Breitensportes stellen. Es gilt dafür zu sorgen, dass sich ausreichend Betreuer zur Verfügung stellen, sich entsprechend ausbilden lassen und auch entsprechend ausgebildet werden können. Im Vordergrund muss primär eine allgemeine Basis-Fitness und nicht sportartspezifisches Technik-Training stehen.

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Schritt 4
Durch laufende Untersuchungen die Entwicklung des Gesundheitszustandes in den Breitensportvereinen kontrollieren

Im Leistungssport ist ein Gesundheits-Check selbstverständlich. Dem in den Folgen volkswirtschaftlich wesentlich teurere Breitensport hat bisher kein ernsthaftes Interesse gegolten. Eine Beobachtung gesundheitspolitischer Entwicklungen ist ebenso nur über den Breitensportverein möglich. Im Zuge von Untersuchungen in den Vereinen kann der einzelne wesentlich positiv beeinflusst und daher gesamt gesundheitspolitisch viel mehr erreicht werden.

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Allgemeiner Sportverbandes setzte Sofortmaßnahmen als Folge der Untersuchung:
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1.
Diejenigen, bei denen im Rahmen der Untersuchung ernsthaftere Probleme diagnostiziert werden mussten, wurden direkt an entsprechende Spezialisten überwiesen. So konnte in vielen Fällen schlimmeres verhindert werden.

2.
Grundsätzlich sind alle Untersuchten im Einzelgespräch fundiert beraten worden.

3.
Die Betreuer der teilnehmenden Vereine wurden im Anschluss an die Untersuchungen einer Akut-Schulung unterzogen.

4.
Für die Vereine wurde vom Sportmediziner Dr. med. univ. Christian ANGLEITNER im Auftrag des ASVOÖ ein Akut-Übungssprogramm ausgearbeitet. Dieses Programm, das genau auf die festgestellten Probleme eingeht, wird in den nächsten Tagen auf CD ROM oder via Internet den Vereinen zur Verfügung stehen. Nach einer Einübungsphase sollen die Breitensportler dieses Programm auch zu Hause ausüben können.

5.
Der ASVOÖ entwickelte ein Ausbildungsprogramm für den Breitensportbetreuer. Der sogenannte Fit-Coach ist auf die Bedürfnisse der breiten Masse ausgerichtet und deckt genau den festgestellten Problem-Bereich ab. Der Fit-Coach ersetzt keinen sportartspezifischen, technischen Trainier. Seine Kompetenz liegt in der Betreuung und Sicherstellung der Basis-Konstitution. Erst wenn eine entsprechend Basis-Konstitution vorhanden ist, kann generell eine risikoärmere Breitensportaktivität bzw. ein anderes, sportartspezifisches und technisch orientiertes Training betrieben werden.

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Motto „Kampf dem Krankenstand“:
Programm fertig, Budget für Realisierung fehlt – Partner gesucht
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·
Die Budgets sehen den Betrieb eines solches Aus- und Weiterbildungsprogramm für den Breitensport – des Fit Coach - nicht vor. Der ASVOÖ verfügt nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um einer breite Masse von Betreuuern dieses Programm ermöglichen zu können. Unter dem Titel „Kampf gegen den Krankenstand“ benötigt daher der Allgemeine Sportverband Oberösterreich dringend Partner aus der Wirtschaft, um das Programm im notwendigen Umfang vorantreiben zu können. Eine Kostenabwälzung auf ehrenamtliche Betreuer in den Vereinen ist im erforderlichen Umfang unmöglich, ohne Gefahr zu laufen diese langfristig zu verlieren.
·
Der ASVOÖ verfügt ebenso nicht über ausreichende finanzielle Mittel bzw. Ressourcen für eine flächendeckende, bedarfsorientierte Abdeckung der Kontrolluntersuchungen in den Vereinen, um den Verlauf des Programmes kontrollieren und gegebenenfalls inhaltlich laufend anpassen zu können. Auch hier strebt der Verband Partnerschaften mit der Wirtschaft an.
·
Um mehr Menschen zu einer organisierten und daher gesundheitspoltisch wertvolleren körperlichen Aktivität animieren zu können ist aus Sicht des Verbandes einen Fit-Scheck für die Wirtschaft denkbar. Dieser Scheck berechtigt zur Ausübung von Fit-Sport in einem Fit-Coach-zertifizierten ASVOÖ-Mitgliedsverein für eine Saison und deckt in der Höhe etwa den Mitgliedsbeitrag für ein Jahr ab.
·
Für die Unfallversicherungswirtschaft, die den Fit-Scheck inklusive Fit-Check an Versicherungsnehmer abgeben, kann auf diese Weise das Auszahlungsvolumen langfristig gesenkt werden.
·
Jeder Unternehmer, der seine Mitarbeiter mit dem Fit-Scheck zum Sport animiert, kann so auch langfristig die interne Krankenstandstatistik positiv beeinflussen.

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Der Allgemeine Sportverband Oberösterreich
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Der ASVÖ Oberösterreich beherbergt 500 Mitgliedsvereine mit 900 Sektionen.
Er vertritt somit die Breitensportinteressen von 180.000 OberösterreicherInnen gegenüber der Gesellschaft, Wirtschaft und der öffentlichen Hand. Der 1948 gegründete überparteiliche und ideologisch unabhängige Sportdachverband
ist eine auf ehrenamtlichen Strukturen beruhende Einrichtung, die sich der
Förderung eines gesundheitsfördernden Breitensportes verschrieben hat.

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Weitere Fragen werden gerne beantwortet.
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Presse-Kontakt:
Wilhelm BLECHA;
Landessekretär des Allgemeinen Sportverbandes Oberösterreich;
Leharstraße 21
4020 LINZ-Donau,
0 732. 60 14 60. 0
public.affaires@asvo-sport.at
www.asvo-sport.net



März 2002 Massensport Ski- und Snowboardfahren!
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