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Juli 2001 - Erschreckender Gesundheits- und Fitness-Zustand!

Die im Auftrag des ALLGEMEINEN SPORTVERBANDES OBERÖSTERREICH durchgeführte „Tennisstudie 2000“ stieß in Fachkreisen auf unerwartet großes Interesse. Da auch in weiteren Sportarten ähnliche Ergebnisse zu befürchten sind, werden die Untersuchungen fortgesetzt. Als Konsequenz daraus ist ein ASVÖ-Ausbildungsprogramm für allgemeine Breitensportbetreuung in Vorbereitung.

LINZ. Mehr als die Hälfte der oberösterreichischen im Breiten- bzw. Hobbysport aktiven Tennisspieler sind gesundheitlich ernstzunehmend beeinträchtigt. Dies ist großteils auf ein fehlendes bzw. unsachgemäßes Basistraining und nicht auf die Sportart an sich zurückzuführen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die vom ASVÖ OBERÖSTERREICH initiierten und vom ASVÖ-Sportmediziner FA Dr. med. univ. Christian ANGLEITNER durchgeführte Studie. Untersucht wurden 149 Personen beider Geschlechter im Alter zwischen 8 und 58 Jahren.

Tennis gehört neben dem Schilauf und dem Fußballspiel zu den großen Gruppen des Breitensportes in Oberösterreich. Das Durchschnittsalter der Untersuchten lag bei relativ niedrigen 17,65 Jahren; Fakten, die das Untersuchungsergebnis noch dramatischer wirken lassen. Im Zentrum der fachärztlichen Diagnose standen die rumpfstabilisierende Muskulatur, Muskelverkürzungen der oberen und unteren Extremität sowie vom Untersuchten genannte Beschwerden bzw. Verletzungen im Rahmen der Sportausübung. Schwächen der rumpfstabilisierenden Muskulatur bzw. Muskelverkürzungen stellen den idealen Nährboden für vorzeitige Gelenksalterung bzw. für die Entstehung von Überlastungsschäden dar.

Bei den Untersuchten zeigte sich in 30% bei den Bauchmuskeln, in 37% bei den Rückenmuskeln und in 23% bei den seitlichen Bauchmuskeln ein ungenügender Trainingszustand. Nachhaltige Beeinträchtigungen und Schäden am Stützapparat sind als mittel- und langfristige Folgen zu erwarten.

Bei 43% der Untersuchten konnte mehr als eine Muskelverkürzung an den oberen, bei 56% an den unteren Extremitäten diagnostiziert werden.

45% der Sportler klagten über Verletzungen bzw. Beschwerden am Bewegungsapparat. Diese waren in 20% an den oberen Extremitäten, 54% an den unteren Extremitäten bzw. 25% an der Wirbelsäule lokalisiert. Zusätzlich musste bei 22% der Untersuchten eine sog. Haltungsschwäche der Wirbelsäule festgestellt werden.

Die Ergebnis geht mit internationalen Untersuchungen anderer Sportarten konform. Derzeit nimmt ANGLEITNER die Schifahrer unter die Lupe, die Fußballer sollen noch im heurigen Herbst folgen.

Aus gegebenen Anlass ruft der ALLGEMEINE SPORTVERBAND OBERÖSTERREICH erneut dazu auf sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport vermehrt Präventionsmaßnahmen im Sinne von Ausgleichssport bzw. Ausgleichstraining einzubauen. In einem Kurzübungsprogramm, dessen Inhalt zu 90% für alle Sportarten gleich ist, können leicht durchführbare Übungen zur Prävention bzw. Therapie der am meisten beeinträchtigten Strukturen absolviert werden. Das sportartspezifische Training sollte anschließend darauf erst aufbauen.

Der „ASVÖ Fit-Coach“ – ein neues, auf die notwendige allgemeine Breitensport-Fitness abzielendes Ausbildungspaket für Breitensportbetreuer - ist in Ausarbeitung. Ziel dieses Programms ist es, die primären Ursachen – also die fachlichen Defizite bei der großen Zahl von Breitensportbetreuern - langfristig in Griff zu bekommen. Der Öffentlichkeit soll der „ASVÖ Fit-Coach“ noch im Herbst 2001 vorgestellt werden.

Mit dem „ASVÖ Fit-Coach“ wird der ASVÖ in keiner Weise in die sportartspezifische Trainer-Ausbildung durch die Fachverbände eindringen. Der „ASVÖ Fit-Coach“ soll lediglich die konstitutionelle Basis für einen gesundheitserhaltenden und –fördernden sowie spartenübergreifenden Breitensport liefern. Im konkreten Fall der Tennissportler wird der ASVÖ Oberösterreich die enge Zusammenarbeit mit Fachverband suchen.

Dr. ANGLEITNER stieß mit dieser wissenschaftlichen Arbeit bei medizinischen Kongressen in SALZBURG und im deutschen JENA auf ein unerwartet großes Echo. Der heute 36-jährige, im oberösterreichischen GARSTEN lebende Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation betreute über 6 Jahre hindurch mitunter VORWÄRTS STEYR, SV RIED sowie diverse andere Spitzensportler. Zusatzdiplome konnte er in den Bereichen Chirotherapie, Akupunktur, Sportmedizin, Notarzt, Kurarzt, Coronare Herzgruppenleiter sowie Osteopathie erwerben. Heute ist ANGLEITNER als Facharzt, medizinischer Ausbilder und Referent bei einschlägigen Fortbildungsveranstaltungen sowie Fachtagungen tätig. Sein ehrenamtliches Engagement gilt der Gesundheit im Breitensport, wo er sich seit einigen Jahren aktiv im Allgemeinen Sportverband Oberösterreich einsetzt.




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