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Vereine fragen und ASVÖ antwortet

Hier werden laufend Fragen unserer Vereinsmitglieder zum brandaktuellen Thema „Registrierkassenpflicht“ beantwortet. Hier können Sie gerne auch Ihre Fragen zum Thema stellen! Schicken Sie eine E-Mail an office[at]asvo-sport.at.

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Verein: Wenn man prüft, ob der Verein im Vorjahr die Umsatzgrenzen überschritten hat, müssen dann der Stand am Adventmarkt bzw. ein Faschingsball (entbehrlicher Hilfsbetrieb) bei der Berechnung miteinbezogen werden? Meine Überlegung kommt daher, weil jene Umsätze ja keine Registrierkassenpflicht hervorrufen würden.

ASVÖ Steuerberater: Sie haben Recht: der Verein müsste seine Umsätze dahingehend untersuchen, in welchen „Betrieben“ diese angefallen sind. Es kann sich daher durchaus ergeben, dass insgesamt gesehen im begünstigungsschädlichen Bereich weniger als 15.000 Euro Jahresumsatz erzielt werden und daher keine Registrierkassenpflicht besteht. Sollten die Umsätze im begünstigungsschädlichen Bereich insgesamt weniger als 7.500 EUR/Jahr betragen, dann besteht ebenfalls keine Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Zu Ihrem Mail erlaube ich mir auf die Homepage des Finanzministeriums zu verweisen, wonach die Verpflichtung eigentlich nicht besteht. Wie sehen Sie diese Information?

Welche Veranstaltungsumsätze sind von der Registrierkassen-, Einzelaufzeichnungs- und Belegerteilungspflicht ausgenommen?

Ausgenommen von der Registrierkassen –, Einzelaufzeichnungs- und Belegerteilungspflicht sind Umsätze von unentbehrlichen Hilfsbetrieben abgabenrechtlich begünstigter Körperschaften (z.B. Sportvereine, Kunstvereine, Betriebe gewerblicher Art von Körperschaften öffentlichen Rechts, gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaften) die bspw. im Rahmen von Veranstaltungen (bspw. Sportveranstaltungen eines Sportvereines, Ausstellung eines Kunstfördervereines, Theateraufführung eines Theatervereins, ) erzielt werden. 
Ein unentbehrlicher Hilfsbetrieb liegt vor, wenn die Umsätze unmittelbar der Erreichung des begünstigten Zweckes dienen und dieser Zweck nicht auf andere Weise erreicht werden kann (§ 45 Abs. 2 BAO)
Durch die neue Barumsatzverordnung sind weiters Umsätze von entbehrlichen Hilfsbetrieben von abgabenrechtlich begünstigen Körperschaften ausgenommen, die unter den nachstehenden Voraussetzungen erzielt werden:


• Umsätze im Rahmen von geselligen Veranstaltungen der Körperschaft, die einen Zeitraum von insgesamt 48 Stunden im Kalenderjahr nicht übersteigen.
•Die Organisation der Veranstaltung (Planung und Mitarbeit während der Veranstaltung), sowie eine allfällige Verpflegung der Besucher der Veranstaltung wird durch Mitglieder der Körperschaft oder deren nahe Angehörige durchgeführt bzw. bereitgestellt. Es darf dabei allerdings die Verpflegung nicht durch einen Betrieb (z. B. Gastwirtschaft) eines Mitglieds der Körperschaft oder dessen nahe Angehörigen bereitgestellt und verabreicht werden.

• Bei Auftritten von Musik- oder anderen Künstlergruppen werden nicht mehr als 1.000 Euro pro Stunde für die Durchführung der Unterhaltungsdarbietungen verrechnet.

Ein entbehrlicher Hilfsbetrieb liegt vor, wenn die durch den Betrieb erzielten Überschüsse der Förderung der begünstigten Zwecke dienen. (§ 45 Abs. 1 BAO).

ASVÖ Steuerberater: Sie liegen völlig richtig! Diese Aussagen des BMF betreffen den unentbehrlichen Hilfsbetrieb im Abgabenrecht. Bei Sportvereinen ist das der Sport-, Spiel-, Trainings- sowie Meisterschaftsbetrieb; ohne diesen Betrieb kann der begünstigte Zweck der Förderung und Ausübung des Körpersports nicht ausgeübt werden (ist gleich: Zweckverwirklichungsbetrieb); dieser ist abgabenrechtlich begünstigt und unterliegt weder der Registrierkassen- noch der Belegerteilungspflicht (also z. B. die Eintrittskarten für Meisterschaftsspiele, Sponsoreinnahmen für Banden- und Dressenwerbung, Spielerablösezahlungen, etc.) Darüber hinaus macht das BMF Aussagen zu „kleinen Vereinsfesten“, die – wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden – ebenfalls keiner Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht unterliegen.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Wenn man prüft, ob der Verein im Vorjahr die Umsatzgrenzen überschritten hat, müssen dann der Stand am Adventmarkt bzw. ein Faschingsball (entbehrlicher Hilfsbetrieb) bei der Berechnung miteinbezogen werden? Meine Überlegung kommt daher, weil jene Umsätze ja keine Registrierkassenpflicht hervorrufen würden.

ASVÖ Steuerberater: Sie haben Recht: der Verein müsste seine Umsätze dahingehend untersuchen, in welchen „Betrieben“ diese angefallen sind. Es kann sich daher durchaus ergeben, dass insgesamt gesehen im begünstigungsschädlichen Bereich weniger als 15.000 Euro Jahresumsatz erzielt werden und daher keine Registrierkassenpflicht besteht. Sollten die Umsätze im begünstigungsschädlichen Bereich insgesamt weniger als 7.500 EUR/Jahr betragen, dann besteht ebenfalls keine Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Unser Barumsatz aufgrund von Kranungen beträgt 5.200,- € im Jahr. Letztes Jahr hatten wir im Juni eine Sponsoraktion für Jugendboote die 11.000,-- in Form von Banküberweisungen (nicht in Bar) einbrachten. Unser Lokal ist an einen Wirt vergeben der keine Pacht bezahlt und eigenverantwortlich arbeitet. Sind wir nun registrierkassenpflichtig?

ASVÖ Steuerberater: Nein! Die oben geschilderten Einnahmen von Kranungen und Sponsoraktionen für Jugendboote würden wir dem unentbehrlichen Hilfsbetrieb (ist gleich: Zweckverwirklichungsbetrieb) zuordnen. Das Lokal ist verpachtet und damit sind die aus der Verpachtung erzielten Einnahmen für den Verein unbeachtlich.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


Verein: Darf man ein und dieselbe Registrierkasse auch an verschiedenen Orten einsetzen – z. B. in der Vereinskantine in den Sommermonaten und im Winter in der Sporthalle bei Turnieren?

ASVÖ Steuerberater: Ja.

Diese Antworten stellte uns freundlicherweise Mag. Kurt OBERHUBER (KPMG) zur Verfügung


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